Die Geschichte

Fiere und frisiere

 

„Nit nur feste frisiere, och Feste fiere“ lautet das Motto der Kölschen Figaros. Wenn man es recht betrachtet, haben die Friseure eine ganz enge Beziehung zum Kölner Karneval, denn wer sich für Sitzungen oder Bälle „fein mäht“, braucht in der Regel auch einen Friseur dazu.

Schon in der Session 1948/49, als es in Köln noch wenig zu Lachen gab, beschloss ein lustiges Schmölzjen unter den Kölner Friseuren die Gründung eines „Elferrat der Friseurinnung Köln“ mit den Innungsfarben Blau-Gold. Erster Präsident wurde Carl August Reuth. Nach zwei Jahren der Vorbereitung startete dann 1951 die erste Sitzung im Sartory, die ein voller Erfolg wurde.

 

Seit 1951 finden die Sitzungen in der Flora statt. Anfangs war das Ziel der Vereinigung, die Geselligkeit im Kreise Gleichgesinnter zu fördern. Im Laufe der Zeit hat man sich dann mehr und mehr der Entwicklung des Karnevals angepasst. So wurde aus der Vereinigung 1993 eine selbstständige Karnevalsgesellschaft mit eigener Satzung, die jetzt in „Kölsche Figaros“ umbenannt wurde. Die neue Gesellschaft trat dem Festkomitee Kölner Karneval bei und begrüßte nun auch regelmäßig das Kölner Dreigestirn auf ihren Veranstaltungen. Die Sitzungen und die Vereinsarbeit wurden jetzt professioneller durchgezogen. Neben dem Präsidenten wurde für die Vereinsführung auch ein Erster Vorsitzender verantwortlich eingesetzt. Das Amt bekleidete Paul Fischer sechs Jahre. Seit 2003 ist Eckart Seeger Erster Vorsitzender. 

Die Geselligkeit kommt nicht zu kurz

 

 So hat sich auch das gesellige Leben verändert. Es finden regelmäßige Stammtische statt, die das Miteinander innerhalb der Gesellschaft fördern. Der Elfte im Elften wird gemeinsam gefeiert, im August startet man gemeinsam mit den Frauen zu einer Tour und im November findet das Jahreskegeln statt. Neben der gemeinsamen Weihnachtsfeier werden auch viele runde Geburtstage zusammen gefeiert.